Freitag, 31. Oktober 2014

Halloween Überraschung-Essen für Kinder


Eigentlich hatten wir ja geplant, mit der Grundschulklasse der Kleinen eine Halloweenparty zu feiern, leider ist daraus aber nichts geworden. Immerhin haben wir aber wieder einen Kürbis geschnitzt - dass heißt, die Gattin und die Kleine waren kreativ. Ich habe stattdessen überlegt, wie ich der Tochter wenigstens ein Halloween-Essen kredenzen könnte und mich dabei an etwas erinnert, was ich häufig auf amerikanischen Seiten gesehen habe: Wurst Quallen.

Entenbrust à l'orange

Ein Blick in die Datenbank zeigt mir, dass hier ein eklatanter Mangel an Gerichten mit Entenfleisch besteht. Vermutlich ist das darin begründet, dass Ente in meinen Augen eher in Herbst oder Winter passt und wir mit diesem Blog ja erst letztes Jahr um Silvester herum gestartet sind. Wie auch immer, es ist natürlich ein untragbarer Zustand, der nachgerade nach Änderung schreit, insbesondere da ich Ente liebe.

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Überbackener Curryreis mit Hackfleisch


Man möchte in Abwandlung der Toten Hosen singen: "An Tagen wie diesen, wünscht man sich Geborgenheit". Draußen ist es ungemütlich kalt und regnerisch, das Wetter hat so noch gar nichts vom goldenem Herbst, eher etwas von grauer Trostlosigkeit. Manche greifen dann zur Pralinenschachtel und verbringen die Zeit heulend und auf dem Sofa liegend vor dem Fernseher und schauen sich irgendwelche kitschigen Schmonzetten an - ich hingegen brauche da ehrliches soul food, irgendetwas, wo ich mit Gabel oder Löffel tief eintauchen kann, ohne Rücksicht auf Verluste oder Kalorien. Die Waffe meiner Wahl ist dann oft überbackenes Gyros, heute habe ich mich aber spontan an ein Gericht erinnert, das zu den ersten gehören mag, die ich in meiner "Karriere" als Hobbykoch kreiert habe: überbackener Curryreis mit Hackfleisch.

Montag, 27. Oktober 2014

Meatballs & Spaghetti

Irgendwann in den Achtziger bis Neunzigern erklang aus den Fernsehempfangsgeräten weltweit "Ready, are you ready? For Meatballs, Spaghetti!" Die Zeichentrickserie - zu Deutsch "Fleischklops & Spaghetti" - erzählte die Geschichte einer Rockband, die unterwegs fantastische Geschichten erlebte und Kriminalfälle lösen musste. Meatballs war der mopsige Gittarist und Spaghetti die nudeldürre Sängerin. Das Ganze war natürlich einerseits eine Anspielung auf den amerikanischen Rocksänger Meat Loaf, andererseits aber auch der Versuch des Fernsehsenders CBS, den Erfolg von "Scooby Doo" zu wiederholen - immerhin war der Schlagzeuger der Band ein Hund.

Dicke Rippe Country Style


Gestern sollte es einmal wieder Rippenbraten geben. Da wir aber auch einen Ausflug mit der Kleinen und ihrer besten Freundin geplant hatten, entschied ich mich aus Zeitgründen, das Stück nicht ganz, sondern in einzelne Rippen getrennt in den Ofen zu schieben. Der Vorteil ist, dass das Fleisch dann natürlich schneller gart, der Nachteil hingegen, dass man am Ende keine Sauce hat und das Fleisch unter Umständen nicht so saftig bleibt. Um dies zu verhindern, habe ich das Fleisch sozusagen "unter Dampf" gegart.  

Sonntag, 26. Oktober 2014

Kartoffel-Wedges Country Style


Diese leckere Beilage basiert auf dem Rezept für Rosmarinkartoffeln, enthält jedoch ein paar weitere Gewürze, die das Ganze rustikaler machen, also "Country Style". Die Kartoffeln passen gut zu deftigen Braten und sind eine leckere Alternative zu frittierten Pommes Frites.

Samstag, 25. Oktober 2014

Drachenrolle III


Die Kleine äußerte den Wunsch, einmal wieder Sushi essen zu wollen. Diesem Wunsch kam ich gerne nach, insbesondere da ich bis auf den Fisch alle Zutaten parat hatte. Aber kein Problem, denn wofür ist Samstags der Wochenmarkt mit hervorragenden Fischständen sonst noch gut? 

Die äußerst leckere und optisch mehr als nur ansprechende Sushi Variante "Drachenrolle" (oder dragon roll) hatten wir ja schon einmal hier und auch an dieser Stelle

Der Vorgang ist hier der selbe, nur mit hauchdünn geschnittenem Lachs anstatt der Avocado. Man kann auch geräucherten Lachs nehmen.

Hier mit Inside-Out Rollen (der Reis ist außen) und traditionellem maki sushi.

Freitag, 24. Oktober 2014

Chicken Nuggets


Heute war der letzte Schultag vor den Herbstferien für die Kleine und ihre beste Freundin schläft über Nacht bei uns. Die Gattin isst auswärts, also befragte ich flugs das Töchterlein, was die Freundin denn wohl gerne essen wolle. Die Wahl fiel dann auf Chicken Nuggets mit Pommes. Besagte frittierte Hühnerstückchen bestehen in der Regel aus Formfleisch und man möchte nicht wissen, was da alles dazu gemengt wird. Im Netz kursieren ja wahre Horrorvideos, die jeden Zombie aus The Walking Dead wie Bussi Bär auf Wanderfahrt erscheinen lassen. Also ran ans Werk und die Nuggets selbst hergestellt.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Safranreis mit Sherry


Einfach aber doch so elegant - leckerer als dieser spanisch inspirierte Reis kann eine Beilage kaum sein. Aber warum nur Beilage? Ich könnte einen ganzen Topf davon auch so essen. 

Als Reis nehme ich Paella Reis (Arroz Bomba). Das ist ein spanisches Rundkorn mit ähnlichen Kocheigenschaften wie Risottoreis, jedoch nicht ganz so stärkehaltig. Von letzterem würde ich hier auch abraten, weil es dann zu "breiig" wird. Man kann aber zum Beispiel Basmatireis nehmen. Da dieser aber dünner als Paellareis ist, verkürzt sich die Kochzeit um zehn Minuten.

Dienstag, 21. Oktober 2014

Hähnchen mit Estragon-Pesto



Der Estragon im Garten beginnt so langsam aber sicher welk zu werden. Da ich dieses Kraut aber abgöttisch liebe, wollte es hier noch einmal zu Ehren kommen lassen. Ich bin ja auch, wie man vielleicht schon weiß, ein großer Freund von gebratenem Federvieh, also stand das Rezept schnell fest: Hähnchen mit Estragon-Pesto.

Das Rezept hierfür habe ich übrigens bereits Anfang 2007 bei
chefkoch.de hoch geladen. Nun habe ich es nach über siebeneinhalb Jahren einmal wieder ausprobiert und gleich festgestellt, dass ich damals offensichtlich vergaß, beim Pesto die Zugabe von Olivenöl zu erwähnen. Dies sei hier nachgeholt. Damals verwendete ich eine ganze Poularde, diesmal "nur" zwei schöne, große Hähnchenschenkel.

Karottensuppe mit Ingwer und Limette


Eine weitere Lieblingssuppe der Gattin und die Vorspeise zur Taufe unserer Tochter 2006. Die Suppe bekommt durch den Ingwer eine mehr als dezente frische Schärfe, die wunderbar mit der Süße der Möhren und der Säure der Limone harmoniert. Abgerundet wird das Ganze mit einem Klecks Kokosmilch, also kommt diese Suppe ganz ohne tierische Produkte aus.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Ragout von der Rinderroulade


Eigentlich sollte es heute Rinderroulade geben. Da hatte ich vom letzten Mal noch welche im Gefrierschrank und dort herrscht momentan Platzmangel. Beim Versuch, die ohnehin schon butterzarten Rouladen in der Sauce aufzuwärmen, sind sie dann einfach zerfallen. Aber wir lassen uns ja nicht entmutigen, also schnell ein paar Bandnudeln gekocht (gekaufte, da die Nudelmaschine ihren Geist aufgegeben hat und frische Nudeln auch selbst mit Übung nicht so auf die Schnelle herzustellen sind) und die zu einem Ragout zerpflückten Rouladen mit der Sauce darüber gegeben. Der Parmesan passte auch wunderbar dazu. Geschmacklich irgendwo zwischen Bœuf Stroganoff (wohl wegen der Cornichons) und Bolognese.

Kürbispüree


Es war noch etwas Kürbis über - die Gattin hatte ja gestern Kürbisragout anstatt des leckeren Gumbos - und der Ofen war noch wegen der Quarkbrötchen heiß, also habe ich ein leckeres Püree gemacht, das sowohl warm als Beilage, als Dip oder auch kalt als Brotaufstrich genutzt werden kann. 

Die Hier gezeigte Version ist ein Grundrezept, dass man nach Belieben abwandeln kann. Etwas Sahne zum Beispiel kann nicht schaden, wenn man es cremiger mag. Röstet man mit dem Kürbis etwas Knoblauch oder Ingwer an wird es pikanter. Auch Chilis oder Cayene sind interessante Ergänzungen. Man könnte auch mit Honig arbeiten, die Möglichkeiten sind vielfältig.

Süße Quarkbrötchen


Die Familie hat schon länger danach verlangt und da ich heute einfach zu faul war, um zum Bäcker zu fahren, gab es zum Frühstück Quarkbrötchen. Die sind schnell zu machen und gelingen eigentlich auch immer.

Samstag, 18. Oktober 2014

Gumbo mit Huhn und pikanter Wurst


Es gibt nach dem Versuch, etwas Neues auszuprobieren, eigentlich nur zwei mögliche Arten der Reue. Die erste ist der Ärger darüber, überhaupt Zeit mit diesem Gericht verschwendet zu haben. Je mehr Erfahrung ich bekomme, desto seltener passiert dies. Ich kann mittlerweile schon beim Lesen eines Rezeptes erkennen, ob es mir schmecken wird oder was ich ändern muss, damit es mir schmeckt. 

Die andere Art der Reue ist das Gefühl, sein ganzes Leben bis dato ohne dieses Gericht verschwendet zu haben. So ging es mir heute bei diesem Essen. Man möchte ausrufen: "GUMBO, wo warst du bloß mein Leben lang, lass mich nie wieder alleine!"

Nur mal so ... (Teil 18)


Nicht, dass es mich wirklich aufregt, aber mal ganz ehrlich, ich weiß nicht mehr wohin damit. Aber worüber schreibe ich überhaupt? Ganz einfach. Jedes Mal, wenn ich eine Packung Gefrierbeutel kaufe, sind diese kunststoffummantelten Drahtclips dabei. Die Sache ist aber, dass ich diese Dinger selten benutze und die Beutel lieber zuknote. Das wiederum führt dazu, dass ich nach einiger Zeit die Schublade voll von übrig gebliebenen Clips habe und ich mich frage, was diese Verschwendung von Rohstoffen soll. 

Gut, ich könnte das Plastik entfernen und den Draht zum Schrotthändler bringen. Da kämen bei mir schon so einige Tonnen zusammen. Man könnte auch alle Clips aneinander dröseln und sehen, wie lange man braucht, um eine Drahtverbindung zum Mond herzustellen. Auch als Zahnstocherersatz eignet sich der Draht gut. Aber wohin mit dem Kunststoff? Verbrennen darf man sowas ja auch nicht mehr ... Aber das sind dann wohl doch eher Wohlstandsprobleme.

Übrigens hatte ich neulich eine Packung Gefrierbeutel, da waren keine Clips dabei. Das hat mich dann schon ein bisschen geärgert ...  

Freitag, 17. Oktober 2014

Gulasch


Gulyás, Pörkölt, Paprikás - da macht der Magyare, sprich der Ungar, feine Unterschiede. Ausschlaggenend ist hier zum Beispiel, ob das Fleisch nur geschmort oder vorher angebraten wird oder ob man mit saurer Sahne verfeinert oder nicht. Auch das Mengenverhältnis der Zutaten ist für die Unterscheidung wichtig.

Mittwoch, 15. Oktober 2014

Gebackene Hähnchenbrust mit Ricotta-Salbei Füllung


Etwas von Gordon Ramsay hatten wir lange nicht mehr, es wird also Zeit. Hier eine mit einer Ricotta-Füllung versehende Hähnchenbrust, mit luftgetrocknetem prosciutto umwickelt und im Ofen gebacken - wenn man so will. eigentlich eine Variante des bekannten Saltimbocca.

Kräuterreis


Eine leckere Beilage mit Gelinggarantie - Kräuterreis à la Tim Mälzer. Lässt sich schön auch in größeren Mengen für Partys kochen. Man kann den Reis im Ofen bei 60° C lange warmhalten. Wir haben ihn damals für das selbstgemachte Büffet anlässlich der Taufe unserer Tochter zubereitet und längere Zeit problemlos in einem Chavendish warmgehalten.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Einfacher Gyrosteller

Man muss sich ja fast schämen, so etwas Simples der Weltöffentlichkeit zu präsentieren, aber verdammt lecker ist es schon und eine gute Art der Resteverwertung.

Krautsalat und Tzatziki waren noch da, Gurke ist wegen der Meerschweinchen ohnehin stets vorrätig und Tomate hat man ja auch immer im Haus. Also noch schnell etwas Nackensteak geschnetzelt und nach Gyrosart zubereitet, Schafskäse gewürfelt und fertig ist die Angelegenheit. Rote Chiliflocken oder türkisches Pul Biber verleihen dem ganzen eine pikante Note. 


Schmeckt auch gut in geröstetes Fladenbrot gefüllt.

Montag, 13. Oktober 2014

Schwarzwurzelgratin


Es gibt, wie gesagt, saisonale Produkte, auf die ich mich das ganze Jahr freue. Spargel, Erdbeeren, Rhabarber, Waldmeister, Muscheln und eben Schwarzwurzeln sind da zu erwähnen. Letztere nennt man auch Winterspargel, was aber erst dann ersichtlich wird, wenn man die erdigen Gesellen geschält hat. Da die Wurzeln bei eben dieser Tätigkeit einen harzigen Saft absondern, der sich hartnäckig klebend und färbend auf den Händen und sonst wo festsetzt, sollte man bei der Zubereitung ein paar Dinge beachten, um die "Sauerei" auf ein Minimum zu reduzieren.

Krautsalat


Krautsalat ist so einfach herzustellen, dass es eigentlich länger dauert, Fertigen zu kaufen als ihn selbst zu machen. Wir haben dieses Rezept schon mal im Rahmen unseres Döner-Projektes veröffentlicht. Ich denke aber, ein eigener Eintrag schadet nicht.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Kasslerbraten


Sonntag ist Familientag und wir sind oft unterwegs. Im Sommer gibt es dann häufig ein Picknick, jetzt, da es draußen kälter wird, ist das natürlich keine Option mehr. Es müssen also Dinge zubereitet werden, die zwar lecker sind, aber nicht die ganze Zeit über die volle Aufmerksamkeit des Kochs erfordern. Alles, was da so alleine vor sich hinschmort, ist in diesem Punkte ideal. Meine Mutter hat früher häufig deshalb den Römertopf bemüht. Während der Braten so in der Röhre war, konnten wir ausgiebig spazieren gehen und hatten bei unserer Rückkehr ohne viel Aufwand unseren sonntäglichen Braten. Auch ich verwende den Römertopf hin und wieder, besonders in Herbst und Winter.

Grüne Butterbohnen


Ich meine es schon einmal erwähnt zu haben - als Kind war ich, was Gemüse betraf, ein sehr mäkliger Esser. Das Meiste mochte ich nicht, aber grüne Bohnen waren da die Ausnahme. Zu Hause gab es sie meist aus der Dose, es sei denn in Omas Garten wuchsen frische. Oma, übervorsichtig wie sie immer war, lebte in ständiger Angst, wir Kinder könnten Bohnen mit frischen Erbsenschoten verwechseln und daran jämmerlich zu Grunde gehen.

Samstag, 11. Oktober 2014

Nur mal so ... (Teil 17)


Jeder, der nicht nur Lebensmittel erhitzt, sondern leidenschaftlich kocht und darüber hinaus auch noch Kinder sein eigen nennt, hat sich sicherlich schon einmal die Frage gestellt, ob man zum Kochen Alkohol nehmen darf oder nicht. In einschlägigen Kochforen liest man dann auch immer wieder Kommentare wie "Leckeres Rezept, habe nur den Alkohol weggelassen, wegen der Kinder".

Freitag, 10. Oktober 2014

Safransauce


Safran ist der Blütenstempel einer Krokusart. Dieser muss von Hand geerntet werden. Das macht Safran zum teurersten Gewürz der Welt, gefolgt von Kardamom. Gut, man kommt mit einem Kilogramm Safran auch deutlich weiter, als mit einem Kilo Kardamom, also ist das vielleicht auch eine Milchmädchenrechnung. Aber egal, billig ist Safran nicht, dafür aber unersetzlich. Man sollte ihn als Fäden kaufen, da dem Pulver minderwertiger(er) Gelbwurz zugesetzt sein kann.

Diese Sauce passt gut zu Pasta, ich könnte sie mir etwas mehr eingedickt auch als Sauce auf einer Pizza mit Scampis vorstellen.


Wir brauchen:
  • 2 - 3 Schalotten
  • 100 ml Weißwein
  • Safranfäden (mindestens ein Döschen)
  • 250 ml Sahne
  • 60 g Butter
  • 1 Ei
  • Salz Pfeffer
  • Zucker
  • Olivenöl


Wir schneiden die Butter in Würfel und geben diese für zwanzig Minuten ins Eisfach. Dann pellen wir die Schalotten, würfeln sie fein und schwitzen sie in Olivenöl. Wir löschen mit dem Weißwein ab. Beginnt dieser zu köcheln, geben wir den Safran dazu. Wir lassen das Ganze nun gut zehn Minuten auf kleinster Flamme köcheln.  


Nun gießen wir die Sahne an und köcheln die Sauce weiter, bis sie leicht andickt.


Nun rühren wir Stück für Stück die eiskalte Butter in die Sauce. Wir trennen das EI, geben das Eigelb eine Tasse und verrühren es mit zwei Esslöffeln Sauce. Dies geschieht, um das Ei schon einmal an die Temperatur der Sauce anzugleichen, damit es beim Einrühren nicht gleich stockt.

Nun geben wir die Eier-Saucen Mischung zurück in die Sauce, rühren einmal durch und nehmen die Pfanne vom Feuer.


Wir können nun einfach gekochte Nudeln unterheben.



Lecker auch mit Muscheln. Diese bekomme ich momentan frisch für unter drei Euro. Billiger geht es nicht und die Qualität stimmt auch. Ich musste bisher nie mehr als drei Muscheln pro Kilo entsorgen. 


Mittwoch, 8. Oktober 2014

Brownies


Nachdem wir gestern in einer lokalen Bäckerei ein Stück Brownie zum Probieren bekamen, wurde der Wunsch der Kleinen laut, Papa möge auch mal solches Backwerk anfertigen. Ich willigte natürlich ein und - gesagt, getan - ging heute ans Werk.

Erbseneintopf


Jetzt, da der Sommer vorbei und der Herbst in vollem Gang ist, schmecken auch deftigere Gerichte wieder. Kartoffel- und Kürbissuppen kommen immer wieder gut an, ebenso die gute alte Erbsensuppe. Meine Variante ist etwas zeitaufwändig, das Resultat, so finde nicht nur ich, ist aber die Mühe wert.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Eingelegte Miesmuscheln


Ich hatte ja gestern ein paar Muscheln mehr gekocht, weil ich ein paar davon einlegen wollte. Das folgende Rezept könnte ich mir auch gut mit Bismarckhering oder Krabben vorstellen. 

Im Grunde ist die Marinade eine Art der Vinaigrette. Diese braucht Zeit, ihre Aromen zu entfalten. Nach etwa einer Stunde hat sich der Geschmack enorm verändert, also wenn die Sauce beim Anrühren noch nicht rund schmeckt, erst einmal stehen lassen und abwarten. Dann erst abschmecken.

Crème Brûlée

Es geht nicht immer alles gut, aber wir wollen ehrlich sein und auch Misserfolge schonungslos offenlegen. Der Nachspeisen Klassiker Crème brûlée hat so seine Tücken, nicht nur, was die Frage angeht, über welchen Buchstaben welcher accent gehört. Auch andere Dinge können hier schiefgehen. Wie beim Eierstich kann man zum Beispiel nicht erkennen, wann die Masse gestockt ist und eine noch flüssige Eiermasse ist nicht jedermanns Sache und auch in Bezug auf Salmonellen nicht ohne. Darüber hinaus kann die Ofentemperatur zu hoch sein. In diesem Fall bilden sich Luftblasen in der Eiermasse und lassen die Creme beim Anstich unschön aussehen. 

Montag, 6. Oktober 2014

Miesmuscheln in Curryrahm


Vorweg gleich eines: ja, ich gebe zu, die Nudeln sind gekauft. Grüne Pasta ist aber auch schon auf meiner Agenda. Es wird langsam kompliziert und ich muss mir schon roadmaps erstellen, um Überblick über das, was ich noch machen möchte zu behalten -  und es kommen täglich mehrere neue Ideen oder Inspirationen hinzu. Wer diesen Blog verfolgt, wird bemerken, dass wir in den letzten zehn Monaten so gut wie jeden Tag etwas Anderes zubereitet haben, manchmal auch mehrere Dinge an einem Tage (so wie heute) - da kann schon einmal der Überblick verloren gehen und ohne Notizen läuft da gar nichts.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Seelachs in Eihülle und Kabeljau auf Blumenkohlpüree


Curry und Blumenkohl passen hervorragend zusammen, deshalb kombiniere ich beide auch sehr gern, besonders mit Meeresgetier. Wie das Blumenkohlpüree zubereitet wird, haben wir ja gerade erst beschrieben und der Fisch ist denkbar einfach zuzubereiten.

Lachs aus dem Ofen


Eigentlich sollte es gestern Lachs mit Steinpilzen, heute dann Seelachs und Kabeljau mit Blumenkohlpüree geben. Dafür kaufte ich gestern auf dem Wochenmarkt ein halbes Kilo Steinpilze. Wie das so ist, wurde es gestern dann doch spät - zu spät zum Kochen - und heute konnte ich die teuren Pilze trotz richtiger Lagerung leider komplett entsorgen. Nicht nur einfach schade, sondern überaus ärgerlich. Der Fisch musste aber verwertet werden, also improvisierte ich ein wenig.

Blumenkohlpüree


Wir hatten Blumenkohlpüree schon einmal, da aber "nur" als Beilage zum Costoletta alla Milanese, da jedoch ohne Bilder. Heute wird es das Püree erneut geben, Grund genug, ihm einen eigenen Beitrag zu spendieren.

Samstag, 4. Oktober 2014

Hühnerfleischsalat mit Weißkohl

Gestern gab es einmal wieder eine Stracciatella alla Romana, diesmal mit einer Hühnerbrühe als Basis. Das gab mir zum einen die Gelegenheit, die Bilder für das Rezept "upzudaten", zum anderen stellte es mich wieder einmal vor das alte Problem: Wohin mit dem Hühnerfleisch?

Freitag, 3. Oktober 2014

Gebackener Bacon auf Toast mit Ei


Das man ein Muffinblech auch für pikante Gerichte nutzen kann, haben wir ja bereits hier und hier gezeigt. Heute morgen habe ich etwas ausprobiert, das ich neulich irgendwo im Internet gesehen habe und sofort dachte "Das machst du nach". Heute ist ja Feiertag, also Zeit zum Frühstücken.

Trattoria Castello in Hameln



Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust ...

Gestern traf sich der Elternstammtisch der Grundschule unserer Kleinen einmal wieder zum Essen. Ziel war nun schon zum zweiten Mal  die kleine, aber feine Trattoria Castello in der Hamelner Altstadt. Das Castello bietet Platz für achtundzwanzig Gäste, im Sommer kann man auch draußen sitzen und beim Essen die wunderschönen Fassaden im Stil der Weser-Rennaisance betrachten. Die Räumlichkeit ist gemütlich, aber eng und auch die Küche wird nicht wirklich groß sein. Das Restaurant war gut gefüllt und unsere achtköpfige Gruppe wurde fairerweise darauf hingewiesen, dass man bei fünf Kochplatten nicht gewährleisten könne, dass wir das Essen zusammen bekämen, sollten wir alle verschiedene à la carte Gerichte bestellen.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Nur mal so ... (Teil 16)


Heute hatten wir einen Wandertag. Die Reise ging nach Wolfsburg ins phaeno, eine naturwissentschaftliche Mitmach-Ausstellung, in der man an rund 370 Stationen allerlei pädagogisch wertvolle und spannende Experimente und Beobachtungen, hauptsächlich aus dem Bereich der Physik, machen kann - auch für Privatausflüge sehr empfehlenswert. Auf der Rückfahrt gerieten wir natürlich in einen Stau und so war ich erst spät zu Hause. Somit blieb auch keine Zeit zum Kochen, das Archiv gibt auch nicht mehr so wahnsinnig viel her, also schreibe ich einfach mal drauf los. Nur mal so ...