Mittwoch, 26. März 2014

Grillgewürz arabisch inspiriert

Manchmal steht mir der Sinn nach Neuem und dann experimentiere ich gern. Je mehr Erfahrung man hat, desto einfacher wird es natürlich, weil man schon in etwa ahnen kann, was herauskommt, wenn man diese oder jene Zutat vermischt. Obwohl dieses Hobby recht harmlos ist, komme ich mir dann trotzdem oft wie ein verrückter Professor aus einem alten Vincent Price Film vor, der, nach getanem Werk, hysterisch lachend und Orgel spielend in die Katakomben des halb verfallenden Wohnschlosses entschwindet. Katakomben habe ich zu Hause nicht und eine Gitarre hat auch nicht den gleichen Gänsehaut-Gothik-Effekt wie eine Kirchenorgel - teuflisch leckere (oder manchmal auch teuflisch scharfe) Resultate ergeben sich aus meinen "Labortätigkeiten" jedoch trotzdem hin und wieder. 

In diesem Fall ist das Resultat eine arabisch angehauchte Mischung, die ihren besonderen Kick durch Sumach (manchmal auch "Essigbaumgewürz" genannt) erlangt.


1. Salz (1 TL)
2. Pfeffer (0,5 TL)
3. Kreuzkümmel (1 TL)
4. Zimt (0,5 TL)
5. Piment (0,5 TL)
6. Sumach (2 TL)
7. Pul biber (0,5 TL)
8. Paprikapulver edelsüß oder rosenscharf nach Geschmack (1 TL)
9. Kurkuma (0,5 TL)

Alles gut miteinander vermischen.


Damit nach dem Spargel und den Pilzen niemand auf den Gedanken kommt, ich würde nur noch vegetarisch grillen, hier ein paar mit der Gewürzmischung behandelte Hähnchenflügel auf dem Grill. Sehr lecker. Ich kann mir diese Würzung auch sehr gut für Hackfleisch vorstellen.

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