Freitag, 26. August 2016

Italian Dressing


In der englischen Sprache bezeichnet der Begriff "salad days" die Zeit der unbeschwerten und noch unschuldigen Jugend. In wie weit das auf diesen, immerhin auch noch jugendlichen Blog oder dessen Verursacher zutrift, sei in das spekulative Belieben der geneigten Leserschaft gestellt und wird seitens des alten Mannes an diesem Ende des Netzes keinesfalls kommentiert. Fakt ist, wir haben laut Thermometer über 30°C. Gefühlt sind das aber mindestens 220°C Umluft bei 4.000% Luftfeuchtigkeit. Da habe ich ehrlich gesagt keine Lust zum Kochen und ein Salat kommt da gerade richtig. Nur gut, dass Dressings hier gerade "Thema der Woche" zu sein scheinen. Also gibt es heute nach American und French ein Italian Dressing.

Donnerstag, 25. August 2016

French Dressing


Wer mich und diesen Blog kennt, weiß, dass es immer wieder Phasen gibt, in denen ich mit einander verbundene verschiedene Themen abhandele. So gibt es schwerpunktmäßig chinesische Zeiten, dann habe ich mal wieder eine türkisch-arabische Phase, danach wird eine Zeit lang gegrillt, was das Zeug hält und und und. Momentan sind es Salatsaucen. Hier versuche ich gerade die "Klassiker" möglichst frisch herzustellen und werde die Resultate dann in loser Reihenfolge vorstellen. Ich verurteile natürlich keinen, der so etwa fertig in Flaschen kauft. Das muss jeder selbst wissen und auch da gibt es sicherlich auch Produkte, die ohne viele E-Stoffe und künstliche Zutaten auskommen und gar nicht so schlecht sind. Ich möchte trotzdem versuchen, meine eigenen Saucen herzustellen. Das sind natürlich alles Basisrezepte, die nach Belieben erweitert werden können.

Nur mal so ... (Teil 82)


Dieses Jahr sind wir nicht nur von Kräutern aus Käfighaltung Topfzucht auf das Anbauen im eigenen Kräuterbeet umgestiegen, wir haben auch erste Erfahrungen mit freilaufendem Gemüse gesammelt. Zucchini, Chilis, Paprika, Bohnen, Möhren und Hokkaido-Kürbis tumeln sich vergnügt im heimischen Garten. Dabei ist der Singular bei Kürbis bewusst gewählt, denn die Pflanze trug nur eine Frucht. Die war nun reif und wollte verarbeitet werden.

Mittwoch, 24. August 2016

Dicke Rippe im Zwiebelbett


Da hat die Hitzewelle heute mal wieder kräftig zugeschlagen und was macht der Deutsche - so fragte schon einst Dieter Nuhr -  bei Temperaturen über 30°C? Jawohl, er macht ein Feuer an. Spontaner Entschluss: es sollte gegrillt werden. Zeitlich passte das, denn in der ersten Schulwoche nach den Ferien endet bei uns der Unterricht um 12:30 Uhr (wir sind ja sonst Ganztagsschule) und auch nachmittags waren keine Konfernzen oder Teamtreffen angesetzt, die mich betrafen. Also war ich vergleichsweise früh zu Hause und hatte Zeit, mich ums Essen zu kümmern.

American Dressing


Was wäre ein Salat ohne Dressing? Eine recht trockene Angelegenheit. Nun gibt es ja viele Arten von Salat und vermutlich ebenso viele mögliche Salatsaucen. So ein paar Klassiker habe ich hier ja schon vorgestellt, zum Beispiel die klassischer Vinaigrette oder den unschlagbaren Caesar Salad, aber da gibt es natürlich unendlich mehr. In Amerika beschränkt sich der Begriff "Dressing" übrigens nicht nur auf Salatsaucen, sondern wird für alle kalten Dips, Burgersaucen und Ähnliches verwendet. Wenn man mal so ganz unverbindlich in die Einkaufswagen seiner Mitmenschen schielt oder in Restaurants Salat bestellt, bemerkt man, dass das American Dressing zu den beliebtesten Varianten gehört. Deshalb möchte ich heute zeigen, wie einfach es eigentlich herzustellen ist. Zu verwandten Sauce wie Italian, French oder Ranch Dressing kommen wir später sicher auch noch mal.

Dienstag, 23. August 2016

Roggensauerteig


Wenn mein Weizensauerteig ein Rennwagen ist, dann ist der neue Roggensauer ein Muscle Car. Da steckt Power ohne Ende drin. Wie man sehen kann ist der Kerl trotz Ruhephase im Kühlschrank gut um das Vierfache gewachsen und fast aus dem Glas geklettert. Wenn man das Glas öffnet und daran riecht, bekommt man spontan Lust auf Roggenbrot. Auch der Geschmack ist großartig. Kein bisschen mehlig, aber getreidig mit einer feinen zitronigen Säure. Ich kann es kaum erwarten, am Wochenende damit zu backen.

Spaghetti mit Tapenade


Die Arbeitswelt hat mich wieder, also muss es wochentags jetzt oft mit der Zubereitung des Essens schnell gehen. Da ist Pasta immer eine gute Wahl. Da ja auch die Temperaturen gerade, darf es gerne auch mediterran werden. Zum Glück habe ich ja noch meine Tapenade im Kühlschrank. Die hält dort, gut abgedeckt, ein paar Wochen, wenn man sie mit einem sauberen Löffel entnimmt. Am besten lagert man die Paste mit Öl bedeckt, dann kann da nichts rankommen, was die Tapenade verderben lassen könnte.