Mittwoch, 19. Juli 2017

Das Leben als Nomade IV: Burgermeister Meisterburger


Was soll ich dazu sagen, außer: "Burger vom Grill gehen immer". Ja, der Bun war gekauft, ebenso die Hamburgersauce mit Chili, aber da bitte ich beim Zelten um Nachsicht. Der Rest dafür lecker wie gewohnt und ich bin papp satt und rundum zufrieden. Auch, das wir das Zelt diesmal strategisch günstig in einer von Bäumen und Hecken geschützte Ecke aufgebaut haben. So können wir trotzdem davor sitzen und das Meer sehen, uns triftt aber kein auflandiger Wind. 2014 hat es uns in den Niederlanden (war das Orkan "Ela"?) buchstäblich das Zelt unter den Füßen weggerissen. Das brauchen wir nicht noch mal.

Dienstag, 18. Juli 2017

Das Leben als Nomade III: Rindfleisch aus dem Wok

Woken im Zelt? Geht das überhaupt? Na klar. Ich habe zwar nur meinen kleinen Wok dabei (habe ich 1997 mal bei Marks & Spencer in Edinburgh gekauft) und auch den großen Wokbrenner zu Hause gelassen, trotzdem geht das beim Zelten gut. Immerhin habe ich da wohl auch historische Vorbilder, denn eine Legende um die Entstehung des Woks geht auf reitendes Kriegervolk - vermutlich Mongolen - zurück, die unterwegs nicht viel Kochgeschirr mit sich herumschleppen konnten. Also haben sie ihre runden Metallschilde als Pfanne benutzt und Bingo! der Wok war geboren. Ich bin zwar nicht auf Kriegszug, nutze das Kochgerät aber trotzdem immer wieder gerne.

Montag, 17. Juli 2017

Das Leben als Nomade II: Es geht um die Wurst


Alle Jahre wieder kaufen wir zum Urlaub einen 2,50 Euro-Grill, benutzen ihn zwei Wochen und entsorgen ihn dann bei Abfahrt vor Ort. Das Meer ist groß und da macht so ein bisschen Schrott nichts aus. Auch gut für gebrauchtes Motoröl und alte Plastiktüten. Die Fische freuen sich immer über was zum spielen.

Sonntag, 16. Juli 2017

Das Leben als Nomade - Urlaub 2017


"Du als Oberstudienfuzzi könntest dir doch sicher etwas Besseres, als einen Zelturlaub auf Fehmarn leisten" bekomme ich manchmal zu hören. Könnte ich wahrscheinlich, will ich aber nicht. Ich, beziehungsweise wir mögen das Gefühl, der Natur nahe zu sein und goldene Wasserhähne und Marmorbäder brauchen wir auch nicht. Gut, wir reisen nicht ganz ohne Komfort. Unser 34 m² Zelt hat durchgehend 2,20 Meter Standhöhe, wir haben einen Kühlschrank, Kaffeemaschine, mehrere Gaskocher und alles andere Mögliche dabei. Auf eben diesen Kochern wird leckeres Essen unter freiem Himmel zubereitet, wenn nicht gerade der Grill glüht oder wir im Restaurant essen.

Freitag, 14. Juli 2017

School's Out For Summer 2017


Das Schuljahr 2016/17 wäre damit auch geschafft, zumindest hier in NRW. Morgen früh geht es dann Richtung Ostsee. Wie immer gilt der Hinweis: Schloss Westerhausen ist nicht unbewacht. Neben der Palastwache haben wir auch einen Mieter der da ist und aufpasst, es kommen ständig Verwandte zum Füttern des heimischen Wildbestands, sowie zur Hege und Pflege der Park- und Gartenanlagen. Die Hunde werden übrigens nur soweit gefüttert, dass sie nicht den Appetit auf Einbrecher verlieren. Habe ich den freilaufenden Komodowaran schon erwähnt? Der wird nur alle halbe Jahre gefüttert und hat mehr Bakterien im Speichel, als eine Biotonne ganz unten ...

Donnerstag, 13. Juli 2017

Alu Gobhi (Aloo Gobi)


Im Film Bend It Like Beckham (deutscher Titel "Kick it like Beckham") wird die Geschichte einer in Groß Britannien lebenden indischen Familie erzählt. Die Mutter ist um Heiratsfähigkeit der Tochter Jess besorgt, da diese lieber Fußball spielt, anstatt zu lernen, wie man ein anständiges dahl oder aloo gobi kocht. Bei mir geht heute es weniger um die Eheschließung - mit dem Thema bin ich hoffentlich durch - sondern eher darum erstens einen weiteren Eintrag von der to-do Liste  streichen zu können und zweitens etwas Leckeres auf den Tisch zu bekommen. Wer mich kennt, weiß, das ich eingefleischter .... äh ... Fleischesser bin, umso mehr mag es verwundern, dass dies hier nicht nur vegetarisch ist, sondern sogar den achtundachtzigsten Beitrag in der Kategorie vegan auf diesem Blog darstellt.

Montag, 10. Juli 2017

Sylter Dressing


Irgendwann in den Neunzigern des letzten Jahrtausends kamen Bekannte mit diesem Dressing - höchstselbst auf Sylt gekauft - zum Grillen und behaupteten: "Das hier ist der Knaller!" Ich habe das dann brav probiert und "Lecker!" gesagt, mir jedoch gedacht: "Ja okay, kann man machen, ist aber nichts, wofür ich Frau und Kind sitzen lassen würde". Wohlgemerkt, zu der Zeit hatte ich noch gar kein Kind und die Gattin war zwar schon meine Lebensgefährtin aber eben noch nicht die Gattin. Irgendwie wurde das Zeug dann Kult und war auch bei uns überall zu kaufen. Da ich mir aber generell nichts aus Fertig-Dressings mache, habe ich das nie beachtet. Heute wollte ich etwas frischen Salat zum Essen reichen und sah beim Einkaufen zufällig ein paar Gläser besagten Dressings strategisch günstig neben dem Gemüse aufgebaut. Das Ganze war so werbewirksam, dass ich mich spontan entschloss den Kram zwar immer noch nicht zu kaufen (ätsch!) sondern selbst zu machen.